Ratgeber
Ratgeber zu Lexware Office und SEPA-Lastschrift
Hintergrundartikel zu Begriffen und Abläufen rund um SEPA-Lastschrift und Lexware Office, verständlich erklärt.
Wofür dieser Ratgeber gedacht ist
Lexware-Einzug verbindet die Rechnungen aus Lexware Office mit dem SEPA-Lastschrifteinzug über Ihr eigenes Stripe-Konto. Die Bedienung der Anwendung ist in den Anleitungen und in der FAQ beschrieben. Der Ratgeber setzt eine Ebene darüber an: Er erklärt die Begriffe, Fristen und buchhalterischen Zusammenhänge, die Sie kennen sollten, wenn Sie Forderungen per Lastschrift einziehen. Die Artikel richten sich an Unternehmer, Selbstständige und Buchhaltungsverantwortliche, die Lexware Office nutzen und den Lastschrifteinzug neu einführen oder bestehende Abläufe überprüfen möchten.
Alle Beiträge sind als sachliche Orientierung geschrieben. Sie ersetzen keine rechtliche oder steuerliche Beratung, benennen aber die Punkte, die Sie mit Ihrer Beratung klären sollten.
Die SEPA-Basislastschrift im Unternehmenseinsatz
Die SEPA-Basislastschrift ist das Standardverfahren für den Einzug von Forderungen bei Privat- und Geschäftskunden im gesamten SEPA-Raum. Der Zahlungsempfänger benötigt dafür eine Gläubiger-Identifikationsnummer, ein vom Kunden erteiltes Mandat mit eindeutiger Mandatsreferenz und einen Zahlungsdienstleister, der den Einzug im Interbankenverkehr einreicht. Der Kunde behält ein Erstattungsrecht innerhalb festgelegter Fristen, weshalb ein Einzug erst nach deren Ablauf als endgültig gilt.
Lexware Office führt selbst keine Lastschriften aus. Die Einreichung übernimmt bei Lexware-Einzug Ihr eigenes Stripe-Konto, die Rechnungs- und Kundendaten stammen aus Lexware Office. Für den Zugriff auf die Public API ist nach Angaben von Lexware derzeit der Tarif Lexware Office XL erforderlich, bitte im eigenen Konto prüfen. Aus dieser Arbeitsteilung ergeben sich die Fragen, die der Ratgeber beantwortet: Wer muss was wann tun, welche Angaben sind Pflicht und wie landet der eingezogene Betrag korrekt in der Buchhaltung.
Alle Ratgeberartikel
Vorabankündigung bei der SEPA-Lastschrift
Der Kunde soll vor der Kontobelastung wissen, wann welcher Betrag eingezogen wird. Der Artikel erklärt die übliche Frist von 14 Kalendertagen, die Möglichkeit der Verkürzung und den optionalen Versand per E-Mail aus Lexware-Einzug.
Mandatsreferenz und Gläubiger-Identifikationsnummer
Zwei Kennungen, ohne die kein SEPA-Mandat vollständig ist. Der Beitrag beschreibt, wer sie vergibt, welche Regeln für ihre Eindeutigkeit gelten und wie sie auf dem Mandatsdokument in Lexware-Einzug erscheinen.
Eingezogene Lastschriften in Lexware Office verbuchen
Stripe zahlt eingezogene Beträge abzüglich Gebühren und oft gesammelt auf das Geschäftskonto aus. Der Artikel zeigt, wie Sie diese Eingänge in Lexware Office den Rechnungen zuordnen und welche Punkte Sie mit Ihrer Steuerberatung klären sollten.
Fristen und Vorlaufzeiten bei der SEPA-Basislastschrift
Von der Ankündigung über die Einreichung bei Stripe bis zum Ablauf der Rückgabefristen vergehen mehrere Bankarbeitstage und Wochen. Der Beitrag ordnet die Fristen und zeigt, wie Sie terminierte Einzüge in Lexware-Einzug danach planen.